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 Let us come clean...


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Titel: Let us come clean...
Autor: Suzame
Kapitel: Einteiler
Rating: PG
Charaktere: Sasuke Uchiha, Sakura Haruno
Sprache: Deutsch
Datum: 19.11.2008
Wörter: 1622
Fandom: Naruto
Genre: Romance
Zusammenfassung: Sakura erinnert sich an die Vergangeheit und etwas Unerwartetes trifft ein...
Disclaimer: Original von Masashi Kishimoto ~ Lyrics von Hilary Duff "COme clean" ~ Story von Suzame


Let us come clean...


Let's go back



Sakura setzte sich auf ihre Fensterbank und ließ ihren Blick über Konoha, das noch im Dunklen lag, wandern. Am Haus des neuen Hokagen blieb ihr Blick hängen.
Ihre Shishou, die Gondaime, hatte Hatake Kakashi, den Kopier-Ninja und ihr ehemaliger Sensei, vor wenigen Wochen zum Rokudaime ernannt.
Man stelle sich den Schock vor, als der unpünktlichste Ninja aller Zeiten zum Hokagen erklärt wurde, doch Kakashi hatte sich bis jetzt gut zusammen gerissen und nur um die fünf kleineren Verspätungen an den Tag gelegt.
Sakura dachte an ihre blonde Sensei, die nun ihre meiste Zeit, damit verbrachte mit Ton-Ton im Freien zu sitzen und Trübsal zu blasen. Sie hatte sich nach dem Tod Jirayas völlig zurück gezogen und erst nach einigen Tagen hatte die rosahaarige Kunoichi den Grund dafür von Shizune erfahren.
Tsunade hatte den verrückten alten Eremiten geliebt. Sie waren nur wenige Wochen ein Paar gewesen, bevor er im Kampf gegen Pain fiel.
Sakura fühlte mit ihrer Shishou. Ihr eigener Freund war vor einem Jahr in einem Kampf gestorben.
Shin war ein Jonin aus Kirigakure gewesen und drei Jahre älter als sie selber. Sie hatte ihn kennen gelernt, da er als Botschafter nach Konoha geschickt worden war und als Schülerin der Gondaime war sie bei seiner Ankunft im Büro der Hokagen gewesen, als er eintraf.
Die Rosahaarige hatte sich danach einige Zeit im Krankenhaus um ihn gekümmert, da er auf seiner Reise von feindlichen Ninjas angegriffen worden war. Dabei hatten sie sich besser kennen gelernt und ineinander verliebt. Shin war in Konohagakure geblieben und hatte sein eigenes Dorf für sie verlassen.
Sie hatte ihn wirklich geliebt, doch sie hatte auch ihren ehemaligen Teamkameraden Uchiha Sasuke nie vergessen, der ihre große Liebe war...


Back to the beginning



In ihren Erinnerungen betrat eine zwölfjährige Sakura den Klassenraum.
Sie erinnerte sich genau daran, wie sie sich, was ihr heute mehr als peinlich war, liebeskrank neben Sasuke, den beliebtesten Jungen des Jahrgangs, setzte um ihm seinen ersten Kuss zu stehlen.
Zu ihrer anderen Seite hatte Naruto gesessen, der plötzlich auf den Tisch gestiegen war und sich vor den schwarzhaarigen Uchiha gehockt hatte und ihn wütend angeschaut hatte.
Damals waren alle auf Sasukes Seite gewesen und hatten Naruto nur als eine Witzfigur gesehen, der immer wieder durch die Prüfungen fiel und wohl kaum ein guter Ninja werden könnte. Dafür waren in Sasuke die größten Hoffnungen gesetzt worden.
Doch letztendlich hatte nicht der Uchiha Sprössling, sondern der von allen gemiedene Fuchsjunge immer treu zu Konoha gestanden und gab alles für das Dorf und seine Freunde.
Ihr Gedanken wanderten weiter an dem Tag.
Ein anderer Junge ihres Jahrgangs hatte Naruto aus Versehen geschubst und dieser hatte Sasuke geküsst.
Sie bereute heute, dass sie Naruto damals so verprügelt hatte, denn er war ihr bester Freund geworden und hatte sie nicht verlassen.
Iruka-sensei war schließlich gekommen und hatte ihnen verkündet in welches Genin-Team sie eingeteilt waren.
Sie erinenrte sich genau daran, wie Naruto aufgesprungen war und gejubelt hatte, als Iruka vorlas sie wären in einem Team.
Sie selber hatte nur verzweifelt zu Boden geschaut.
Das ganze wiederholte sich dann in umgekehrter Reihenfolge, als Sasuke Namen fiel.
Damals hätte niemand gedacht, dass Naruto und Sasuke mal eine zeitlang so etwas wie Freunde werden könnten....

Back to when the earth, the sun, the stars all aligned



Damals war die Welt, wenn sie es mit heute verglich, noch völlig in Ordnung. Die Zeit von Team 7 war eine der besten ihres Lebens gewesen und sie wünschte sie sich heute mehr als nur zurück.

'Cause perfect didn't feel so perfect



Sie hatte sich zwar immer über Narutos alberne Art und Kakashis ständige Verspätungen geärgert, doch heute erschien erschien ihr so etwas unwichtig, bedeutungslos..
Sie hatte nicht um geliebte Menschen trauern müssen, die gewaltsam aus ihrem Leben gerissen wurden, sie hatte noch nicht den Schmerz gespürt von jemandem, den sie liebte, einfach verlassen zu werden...

Trying to fit a square into a circle was my life



Jahrelang war sie einem gefühlskalten Jungen wie ein Schoßhündchen hinterher gelaufen und hatte ihm ihr Herz geschenkt, nur damit er es immer wieder mit Füßen trat...nur um von ihm verlassen zu werden...
Sie hatte lange nicht einsehen wollen, dass der Uchiha ihr keinerlei Gefühle entgegen brachte. Für ihn war sie immer nur das nervige, kleine Mädchen, dass nichts alleine konnte und immer Hilfe brauchte, im Team gewesen.


I defy



Sakura stand auf und verließ ihr Wohnung.
Ihr Schritte trugen sie ganz automatisch an die Stelle, an der er sie vor Jahren zurückgelassen hatte.
Sie sah in den Himmel und bemerkte, wie sich die Wolken zusammen zogen.
Bald würde es regnen.

Let the rain fall down



Abwartend stand die junge, rosahaarige Kunoichi einfach nur da.
Die ersten Tropfen fielen auf ihr Haupt und bald war sie völlig durchnässt.
Sie ließ ihren Gedanken freien Lauf und versuchte sich klar zu machen was sie wollte.
Sie musste in irgendeiner Weise mit ihm abschließen, um wieder weiter in ihrem Leben gehen zu können, denn es brachte ihr nur Kummer immer und immer wieder darüber nachdenken zu müssen.

And wake my dreams



"Sakura."
Blitzschnell drehte die junge Frau sich um und stand ihm gegenüber.
Erschrocken keuchte sie auf, bevor sie ein "Was tust du hier?" heraus brachte.
"Ich habe dein Chakra gespürt und wollte dich noch einmal sehen.", erwiderte der Uchiha ruhig.
Sie hob erstaunt eine Augenbraue und fragte dann: "Was meinst du damit?"
Er betrachtete sie einen Moment, bevor er antwortete: "Ich werde das Land des Feuers für immer verlassen und in die Länder jenseits der Meere von Kirigakure gehen."
Sakura sah ihn einfach an. Dann fragte sie mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck: "Wieso erzählst du das gerade mir?" Ihre Stimme war emotionslos, doch innerlich zerriss es sie fast ihn erneut gehen lassen zu müssen.
Wie jedes Mal.
"Weil du mir etwas bedeutest. Wir waren einmal Freunde, bevor ich alles zurückgelassen habe.", erwiderte der letzte Uchiha. "Heute lasse ich auch noch den Rest zurück, doch bevor ich das tue, wollte ich dir noch etwas geben."
Der junge Mann zog einen Anhänger aus der Tasche, der einer langen silbernen Kette befestigt war.
Es handelte sich um eine kleine, rosane Kirschblüte, die im letzten Licht des Tages funkelte.
Fassungslos starrte Sakura das Schmuckstück an und ließ es zu, das er ihr die Kette um den Hals legte.
Als er so nah bei ihr stand erwachte der Wunsch in ihr ihn nicht wieder gehen zu lassen.

Let it wash away my sanity
'Cause I wanna feel the thunder



Sasuke hatte sich umgedreht, während Sakura noch innerlich kämpfte, ob sie ihn halten sollte oder nicht.
Ihr Herz sagte ihr eindeutig Ersteres, doch ihr Verstand, erinnerte sie daran, wie oft er sie verletzt hatte.
Ihre Hand schoss vor und sie hielt ihn an seinem schwarzen Oberteil fest.
Erstaunt wandte der Uchiha sich um.

I wanna scream
Let the rain fall down



Sakura hielt ihn fest nur ein Wort verließ leise ihren Mund: "Bleib."
Ihre Augen sahen ihn dabei fast flehend an und die Rosahaarige konnte Erstaunen in seinen Augen und seinem Gesicht lesen.
"Warum?", fragte er sie ebenso leise.
Sie sah ihn an und plötzlich schrie sie: "Warum? Hast du dir jemals Gedanken über jemanden gemacht, der nicht du selber bist? Wie kannst du immer wieder in meinem Leben auftauchen und dann einfach verschwinden? Weißt du eigentlich, was du mir damit antust?"
Immer noch strömte der Regend der Erde entgegen und ließ beide in einem Nebel stehen.
Er verdeckte die Tränen der hübschen Frau, doch Sasuke wusste dennoch, dass diese ihr in Bächen die Wangen herunter rannen.

I'm coming clean



"Weißt du eigentlich, wie lange ich auf dich gewartet habe? Doch du bist nie zurückgekommen."
Der Vorwurf aus ihren grünen Augen schmerzte ihn und er wusste das sie im Recht war.
Bevor er etwas sagen konnte fuhr sie, nun ruhiger, fort: "Trotz allem liebe ich dich noch immer."
Ihr Eingeständnis machte sie selber sprachlos und genauso ihn.
Ohne ein Wort strich Sasuke ihr eine Strähne des nassen, rosanen Haares aus dem Gesicht und legte sein blasse Hand auf ihre gerötete Wange.
Wortlos küsste er ihre Stirn und ließ sie dadurch erschauern.
"Sakura. Du bedeutest mir viel und doch weiß ich nicht, was ich für dich empfinde.", sagte er nach einer Weile. Langsam nickte sie und schluchzte.
Sie löste sich von ihm und drehte sich um.
Sie war nur wenige Schritte gegangen als sie seine Stimme erneut hörte: "Wenn du es erlaubst und möchtest, werde ich jedoch hier bleiben und es gemeinsam mit dir herausfinden."

I'm coming clean



Die Rosahaarige blieb stehen. Langsam drehte sie sich um und nickte. "Ja, lass es uns herausfinden."
Sie setze ihre innersten Wünsche in diesen Satz.
Der letzte Uchiha ging auf die Haruno zu und nahm sie bei der Hand. "Wir werden sehen wie es weiter geht."
Gemeinsam gingen sie zurück ins Dorf, die Sonne hinter ihnen in den Horizont steigend und der Regen immer mehr verebbend, je weiter sie kamen.


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