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 Mission Possible


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Titel: Mission Possible
Autor: Serena
Kapitel: 1
Rating: PG-13
Charaktere: Harry Potter, Draco Malfoy und noch einige mehr
Warnung: Es wäre keine Story von mir, wenn es kein Slash wäre - aber wie so oft - ich halte mich zurück
Sonstiges: Ich habe die Harry Potter Bücher verschlungen wie wohl die meisten von uns und konnte mit dem, was die gute JKR für uns schrieb auch gut leben. Aber sie möge mich verfluchen, mit dem Rennbesen umfliegen oder meinetwegen auch ins nächste Jahrtausend hexen, aber ihr allerletztes Kapitel - das geht gar nicht.
Ich verzeihe ihr, dass sie mir viele, gute und schlechte, Charaktere in einem letzten Gemetzel nahm und werde diesem Teil ihrer Erzählung auch artig weiter folgen. Aber das letzte Kapitel - das werde ich schlichtweg ignorieren.
Sprache: Deutsch
Datum: 18.03.2009
Wörter: 5194
Fandom: Harry Potter
Genre: General
Zusammenfassung: Die Welt der Hexen und Zauberer hat Voldemorts Schreckensherrschaft noch nicht ganz verwunden, da wird sie erneut heimgesucht und die, die ausziehen könnten, die Welt erneut zu retten, schlagen sich mit Vorschriften herum. Bis sie die Sache (mal wieder) in die eigenen Hände nehmen.
Disclaimer: Copyright © an der Handlung bei Serena Malfoy, 2004-2005. Alle Rechte an den deutschen Printausgaben der Harry Potter Bücher bei Carlsen Verlag GmbH, Hamburg, 1997-2004. Originalcopyright © bei Joanne K. Rowling, 1997-2004. Harry Potter, names, characters and related indicia are copyright and trademark Warner Bros.™, 2000-2004.


"Harry, Ron, was soll das hier bitte sein?", rief die junge Frau lautstark, als sie die schwere Holztür, die in das weitläufige Büro der Auroren führte, mit einer kurzen Bewegung ihres Zauberstabes öffnete. Sie blieb stehen. Ihre Augen suchten nach den beiden Übeltätern, von denen sie längst wusste, dass sie sich noch in dem Gebäude befanden. Zumindest, wenn sie sich auf das magische Modell des Ministeriums für Zauberei verlassen konnte, dass sich einige Etagen höher, in ihrem Büro befand. Und bis heute hatte sie sich darauf verlassen können. Schließlich entdeckte sie die beiden jungen Männer am anderen Ende des Büros. Mit kurzen, aber schnellen Schritten durchquerte sie den Raum, in dem um diese späte Stunde nichts mehr an die gewohnte Unruhe und Hektik des Tages erinnerte. Es ging schon fast auf Mitternacht zu und die meisten Auroren waren bereits seit Stunden bei ihren Familien. Und die wenigen Ausnahmen befanden sich in Einsatzorten, die weit außerhalb des Londoner Stadtgebietes lagen. Doch in diesem Moment galt ihr einziges Interesse zwei jungen, aber durchaus erfahrenen Auroren, die jedoch ganz offensichtlich nicht allen Aspekten ihres Berufes die gleiche Aufmerksamkeit widmeten.

Erst, als sie die letzten beiden Schreibtische des Büros erreicht hatte, verlangsamten sich ihre Schritte, bis sie schließlich vor Harry stehen blieb, sich eine lange, hellblonde Strähne aus dem Gesicht strich und langsam die rechte Hand hob. Es störte sie nicht, dass der junge Mann vor ihr gut einen Kopf größer war als sie. Statt dessen hielt sie, Harry Potter das Pergament vor die Nase, das ihr ein Bürobote erst vor wenigen Minuten gebracht hatte. Ihr blauen Augen funkelten wütend.

"Ein Bericht", erklärte Harry, ohne sich das Pergament in der Hand seiner Vorgesetzten genauer anzuschauen. "Heute morgen hast du dich doch noch darüber beschwert, dass du immer so lange darauf warten musst", fügte Harry schließlich mit deutlich genervter Stimme hinzu. Seine Haare, tiefschwarz, sahen aus, als wäre er eben aus der Dusche gestiegen, doch Jessica wusste, dass diese Haare jedem Versuch standhielten. Sie waren nicht zu bändigen. Und ein Stück weit waren sie wohl auch längst ein Markenzeichen des Auroren geworden. Ebenso wie die rote, blitzförmige Narbe auf seiner Stirn, die jedoch durch die schwarzen Haare kaum noch auszumachen war.

Jessica verdrehte die Augen und warf das Pergament auf den Schreibtisch neben sich. "Hier steht lediglich 'Todesser festgenommen'. Dass ihr dabei ein ganzes schottisches Dorf in Schutt und Asche gelegt habt, davon lese ich hier nichts." Sie schnaufte lautstark. "Eure Berichte dürfen ruhig ein wenig ausführlicher sein. Zwei Worte sind eindeutig zu wenig." Ihre Augen funkelten. "Vor allem, wenn die Abteilung für magische Katastrophen und Unfälle mal wieder hinter euch aufräumen musste."

"Jessica, das war kein Dorf, sondern lediglich eine Ansammlung unbewohnter, alter Häuser, der irgendwer vor langer Zeit einen merkwürdigen Namen verpasst hat. Den könnte ich nicht mal aussprechen, geschweige denn aufschreiben. Außerdem können wir doch nun wirklich nichts dafür, dass diese Kerle sich wehren. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn die beiden einfach mit uns gekommen wären" Ron rieb seinen immer noch schmerzenden Oberarm. Einer der verhafteten Todesser hatte doch tatsächlich versucht, ihn zu verletzen und jetzt wollte ausgerechnet seine Chefin auch noch mit ihm diskutieren, warum er sich gewehrt hatte.
Dabei war doch nur für einen Kollegen eingesprungen und selbst das war nicht ganz in Ordnung, hatte man ihm doch nach seinem letzten Disziplinarverfahren solche Außeneinsatze schlicht und ergreifend verboten. Und all das, weil er angeblich einen Todesser zu hart angefasst hatte. Aber im Grunde störte ihn dieses Verbot auch nicht sonderlich. Wieder versuchte er seinen Arm zu bewegen, musste aber einsehen, dass es wohl doch besser war, ihn ruhig zu halten. Jetzt wusste er auch wieder, warum er Außeneinsätze hasste. Die Kriminellen, die sie jagten durften sie zwar verletzen, aber wenn einer der Auroren nur ein wenig fester zupackte, gab es gleich Ärger mit dem Ministerium. Wo war denn da bitte der Spaß. Da war ihm sein ruhiger Schreibtischjob deutlich lieber. Er schob einen der beiden Stühle, die vor Harrys Schreibtisch standen, ein Stück zur Seite und setzte sich.

"Es ist doch niemandem etwas passiert und die Todesser hocken hinter Schloss und Riegel. Was willst du denn noch, Jessica?" Harry wusste zumindest, was er selber wollte: Raus hier.
Es war längst Feierabend und er hatte keine Lust, sich länger als nötig mit diesem Papierkram herumzuschlagen. "Wen interessiert es schon, was genau passiert ist. Das einzige was zählt ist doch, dass die Kerle jetzt fünf Etagen unter uns sitzen und auf ihr Verhör warten."

"Es geht nicht darum, was ich will, Harry Potter. Du weißt ganz genau, dass ich dafür verantwortlich gemacht werde, wenn der 'Papierkram', wie du es nennst, nicht in Ordnung ist." Jessica deutete mit ihrer Hand auf das Pergament auf dem Schreibtisch. "Und das ist ganz bestimmt nicht in Ordnung. Mal ganz davon abgesehen, dass man selbst die zwei Worte kaum lesen kann, es fehlt die Hälfte. Ich möchte einen vernünftigen Bericht. Jetzt!"

"Nein, vergiss es, Jessica. Ich habe jetzt Feierabend. Morgen kriegst du einen neuen Bericht. Versprochen. Jetzt will ich endlich raus hier. Dieser ganze Papierkram geht mir langsam aber sicher auf die Nerven. Die Hälfte der Zeit sind wir damit beschäftigt irgendwelche Formulare auszufüllen und Berichte zu schreiben. So habe ich mir den Job nun wirklich nicht vorgestellt." Harry griff nach seinem Umhang, der über der Stuhllehne hing und warf ihn sich über die Schulter.

"Oh ha, da hat aber wer schlechte Laune", kommentierte eine gespielt ernste Stimme die Szene, die sich vor seinen grauen Augen abspielte. Mit eleganten Schritten kam der junge Mann näher. Er nickte Jessica zu und ließ sich lässig auf der Ecke des Schreibtisches nieder. Harry bedachte den Neuankömmling mit einem verachtenden Blick, den dieser jedoch völlig ignorierte. Statt dessen stützte er die rechte Hand auf den Schreibtisch und beugte sich ein Stück zu Harry vor. "Na, Potter, mal wieder über die Stränge geschlagen?", fragte der junge Mann und verzog das Gesicht zu etwas, was man durchaus als Grinsen durchgehen lassen konnte.

"Halt's Maul, Malfoy. Was willst du überhaupt hier? Hast Du nicht schon längst Feierabend?", giftete Harry den ehemaligen Klassenkameraden an und stieß den Angesprochenen zur Seite als er an ihm vorbei ging.
"Eigentlich wollte ich dich zum Essen einladen?", erwiderte Draco ruhig, während seine Augen Harry folgten.

"Träum weiter, Malfoy." Harry drehte sich um und sah Draco böse an. "Du meinst wohl auch, nur weil du uns einige deiner reizenden Kampfgenossen ans Messer geliefert hast, kannst du dir jetzt alles erlauben. Vergiss es." Es schien, als versuchte Harry gar nicht erst seine Verachtung für den Malfoy-Erben zu verbergen.

"Das konnte ich schon vorher." Draco drehte den Kopf gerade weit genug um Harry ihn die Augen zu sehen. Er hielt dem Blick stand. Sein Grinsen wurde breiter. "Aber heute macht es eindeutig mehr Spaß."

Jessica verdrehte genervt die Augen. "Harry und Draco, könntet ihr endlich aufhören euch wie kleine Kinder zu benehmen." Es ging ihr nicht in den Kopf, dass die beide auch heute noch kaum eine Gelegenheit ausließen um sich zu beleidigen.
"Aber er hat angefangen", versuchte Harry sich zu rechtfertigen während er Draco weiterhin böse Blick zu warf.

"Genau das meine ich, Harry. Himmel, ihr seid nicht mehr in Hogwarts. Werdet endlich erwachsen." Sie warf den beiden Streithähnen wütende Blicke zu und sah dann hilfesuchend zu Harrys bestem Freund Ron. Doch der zuckte nur mit den Schultern und lehnte sich zurück. Er hatte längst begriffen, dass es besser war, sich nicht zwischen die zwei jungen Männer zu stellen. Nicht, weil er plötzlich sein Herz für Draco Malfoy entdeckt hatte, sondern schlicht und einfach, weil Harry dann jedes Mal sauer wurde. Auch wenn es seinem besten Freund offensichtlich immer noch Spaß machte, sich mit Malfoy zu streiten reagierte Harry seltsam empfindlich, wenn jemand anderes es tat.

"Aber...", setzte Harry erneut an, sich zu rechtfertigen wurde aber jäh von Jessica unterbrochen.

"Schluss jetzt. Wenn ihr euch unbedingt streiten wollt, dann tut das woanders. Raus." Jessica sah die beiden Streithähne wütend an. Die Spannung zwischen Harry und Draco war manchmal unerträglich und Jessica konnte nicht begreifen, wie zwei junge Männer diesen Streit derart am Leben halten konnten. Wenn sie den Geschichten trauen durfte, die sie in den vergangenen Jahren gehört hatte, dann hatte diese Feindschaft mit ihrem ersten Tag in Hogwarts begonnen. Oder besser mit der gemeinsamen Fahrt dorthin. Und das war immerhin schon über fünfzehn Jahre her.

Auch wenn sie deutlich älter war als die beiden jungen Männer, so hatte sie doch in den zwei Jahren, in denen sie gemeinsam Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei besucht hatten, genug mitbekommen. Und was ihr dort entgangen war, wurde ihr regelmäßig von Rons älteren Geschwistern berichtet.
Auch, wenn ihre Beziehung mit Charlie Weasley, dem zweitältesten der Weasley Brüder, nicht sonderlich lange gehalten hatte, so war die Freundschaft zu dem Rest der Familie nie abgebrochen. Und so hatte sie immer gewusst, was in Hogwarts vor sich ging. Und nicht selten war ein Streit zwischen Harry und Draco das Gesprächsthema des Abends gewesen. Dabei war Jessica sich immer sicher gewesen, dass gerade diese beiden Männer viel mehr gemeinsam hatten, als sie trennte.
Aber sie waren zu einer Zeit aufeinander getroffen, in der sie fast keine Wahl gehabt hatten. Sie hatten auf unterschiedlichen Seiten gestanden, wie bereits ihre Väter es vor ihnen getan hatten. Doch heute waren sie keine Gegner mehr. Sie waren Kollegen. Und ihre Auseinandersetzungen waren anders geworden als früher. Nicht harmloser, nicht weniger emotionsgeladen, nur einfach anders. In den ersten Wochen ihrer Zusammenarbeit war es ihr nicht einmal aufgefallen, aber vielleicht hatte es auch daran gelegen, dass sie zu dieser Zeit alle damit beschäftigt gewesen waren, zu überleben und die Welt, die fast zerstört worden war, wieder aufzubauen.

Nach Voldemorts Tod waren sie alle wie gelähmt gewesen. Nicht, weil der dunkelste aller Magier endlich und vor allem endgültig sein verdientes Ende gefunden hatte. Vielmehr waren es die hohen Verluste die diese letzte Schlacht gefordert hatte. Fast jede Familie hatte Opfer zu beklagen und so war die Freude über den Sieg gedämpft gewesen und das Leben kehrte erst nach und nach in die kleine, verschworene Gemeinschaft der Hexen und Zauberer Englands zurück.

Doch dann, kaum ein halbes Jahr nach Voldemorts Ende, man war noch immer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, aber durchaus bereit, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken, da rollte eine Welle des Verbrechens über das Land. Verbrechen, hinter denen nur die einstigen Anhänger Voldemorts, die Todesser, hatten stecken können. Diese Verbrechen waren es gewesen, die sie endgültig und für immer aus ihrer Lethargie gerissen hatten. Plötzlich mussten sie versuchen, aus einer Gruppe junger, zum Teil völlig unerfahrener Auroren eine schlagfertige Truppe zu machen, die in der Lage war, der neuen Bedrohung entgegen zu treten. Auch wenn Jessica sich nach Voldemorts Ende geschworen hatte, nie wieder für das Ministerium zu arbeiten, oder gar irgendwelchen Verbrechern gegenüber zu treten, so hatte sie doch ziemlich schnell begriffen, dass die wenigen Auroren, die den Krieg überlebt hatten, gar keine andere Wahl hatten, als zu helfen. Und so hatte sie sich von Shacklebolt überreden lassen, zurückzukehren.

Jessica schüttelte den Kopf. Es war jetzt weder die Zeit noch der richtige Moment erneut zu überlegen, ob ihre Entscheidung wirklich richtig gewesen war. Im Moment gab es wirklich wichtigeres um das sie sich zu kümmern hatte. Vorzugsweise um zwei Streithähne, die durchaus die Mittel und Fähigkeiten hatten, dieses Büro innerhalb von Minuten in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. Es wäre nicht das erste Mal. Sie sah zu Harry. Sie kannte ihn mittlerweile schon so lange und jeder von ihnen war schneller erwachsen geworden, als es ihnen vielleicht gut getan hatte. Vielleicht war das auch der Grund, warum sie über die beiden Kollegen so oft schmunzeln konnte. Sie stritten sich, wie sie es während ihrer gemeinsamen Schulzeit getan hatten, aber wenn es darauf ankam, würde jeder dem anderen sein Leben anvertrauen, da war Jessica sich sicher. Und trotzdem gingen die beiden jungen Männer keiner Konfrontation aus dem Weg. Dabei gab es nach Jessicas Ansicht keinen Grund, Draco noch zu misstrauen. Viel zu viel hatte dieser riskiert um ihnen zu helfen.

"Bin schon weg, Jessica", riss Harry sie endgültig aus ihren Gedanken und Erinnerungen. Sein Grinsen ließ keinen Zweifel, dass er mal wieder genau das erreicht hatte, was er wollte. Sie seufzte leise. Der Kerl würde sie noch mal in den Wahnsinn treiben. Sie sah dem Kollegen, der längst ein Freund geworden war, hinter her und wusste schon jetzt, dass sie morgen als erstes den Bericht der beiden selber schreiben würde. Nicht, dass es ihr sonderlichen Spaß machte, aber sie mussten sich nun einmal an Vorschriften halten. Nur leider waren viele dieser Vorschriften durchaus dazu geeignet ihre Arbeit zu behindern. Doch das würde sie ihren Kollegen gegenüber niemals zugeben und so begnügte sie sich damit, sich still und leise über die Vorschriften aufzuregen wenn sie alleine war.

"Mensch Jessica, jetzt hast du ihn verscheucht", schmollte Draco und erhob sich von dem Schreibtisch. Jessica ließ ihn nicht aus den Augen. Jede Bewegung des jungen Mannes schien wohl überlegt und elegant. Selbst etwas so einfaches wie das Aufstehen von einem Schreibtisch strahlte seine wohlbekannte, arrogante Überheblichkeit aus. Auf den ersten Blick hatte Draco Malfoy sich wirklich nicht sonderlich verändert. Nur wer hin und wieder die Möglichkeit hatte, hinter die Fassade zu blicken, wusste, dass dieser Mensch viel mehr war, als eine Kopie seines Vaters, dem Jessica bis heute nicht traute.

"Vergiss es, Draco. Ich werde nicht zulassen, dass ihr dieses Büro wieder völlig verwüstet." Jessica ging mit langsamen Schritten auf den Slytherin zu. "Wenn ihr euch unbedingt streiten wollt, dann tut das nach Feierabend." Nachdenklich beobachtete sie Draco, dessen Blick noch immer auf die Tür gerichtet war, durch die Harry gerade eben diesen Raum verlassen hatte.

"Ist ja schon gut." Als wolle er einen Angriff abwehren, hob Draco Malfoy die Hände vor sein Gesicht. Vorsichtig lugte er zwischen den Fingern durch. "Darf ich jetzt gehen, oder bin ich jetzt verhaftet, Frau Oberaurorin?", fragte Draco leise und brachte damit Jessica zum Lachen.

"Was wolltest du eigentlich hier? Solltest Du nicht noch in Irland sein? Ich hatte mit eurer Rückkehr nicht vor morgen Abend gerechnet", stellte sie fest, während sie den ehemaligen Slytherin beobachtete. So ungern sie es auch zugab, sie schätzte den jungen Mann, von dem sie nie wirklich gewusst hatte, auf welcher Seite er stand und der heute ihr Kollege war. Aber im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen war sie bereit gewesen, die Vergangenheit für einen Moment zu vergessen und Draco Malfoy eine Chance zu geben. Sie hatte es nie bereut. So verbissen Draco Malfoy während der Schulzeit damit beschäftigt gewesen war, Harry und seinen Freunden das Leben in Hogwarts schwer zu machen, so verbissen war er heute, wenn es darum ging, Todesser zu jagen, die noch immer auf freiem Fuß waren. Draco Malfoy war auf Wunsch von Jessica und gegen den Rat von vieler anderer ein Mitarbeiter im Ministerium geworden. Und vor allem war Harry Potter dagegen gewesen.

Draco griff in seinen schwarzen Umhang und zog zwei sorgfältig zusammengerollte Pergamente heraus. "Nachdem du ja so fürsorglich gewesen bist mir das Memo unseres lieben Ministers mitten auf den Schreibtisch zu legen bin ich gleich meiner Aufgabe als pflichtbewusster Mitarbeiter nachgekommen und habe dir den Bericht geschrieben." Er hielt Hermione die beiden Pergamente hin. "Selbstverständlich mit der neuerdings notwendigen Kopie. Allerdings wirst du auf die Unterschrift von meinem Kollegen wohl noch warten müssen."

"Streber", murmelte Ron im Hintergrund und erntete dafür einen wütenden Blick von Jessica. Auch Ron war nie sonderlich begeistert von seinem Kollegen gewesen und nahm es Jessica bis heute übel, dass sie Draco in das Team geholt hatte. Aber er hatte längst eingesehen, dass aus dem einzigen Schüler ein fähiger Kollege geworden war. Außerdem wusste dieser mehr über die Todesser als die meisten von ihnen. Und der Grund dafür zierte noch immer den blassen Unterarm des einzigen Malfoy Erben. Auch wenn Draco stets bemüht war, das Dunkle Mal so gut es ging zu verbergen. Ron wusste, dass es dort war, dieses hässliche Brandmal, dass einst die Anhänger Voldemorts zeichnete.
Jessica nahm Draco die beiden Pergamente aus der Hand und rollte das erste der beiden auf. Sie hielt inne, sah noch einmal auf die Worte und dann zu Draco Malfoy. "Das ist nicht dein Ernst, Draco?", fragte sie den Kollegen. Sein Blick jedoch ließ wenig Spielraum für Phantasie und sein Nicken bestätigte ihre Vermutung.

"Ihr wollt mich fertig machen", stellte sie fest und rollte jetzt das zweite Pergament auf. Es war eine absolut identische Kopie des ersten, die Draco vermutlich mit einem kurzen Wink seines Zauberstabes erstellt hatte. Ihre Kollegen wollten sie in den Wahnsinn treiben. Da war sich Jessica sicher. Sie bemerkte nicht, dass Ron zwischenzeitlich näher gekommen war und ihr über die Schulter sah. Er las die Worte auf dem oberen Pergament und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Den Streber nehme ich zurück, Malfoy", sagte er. "Zumindest für heute." Draco Malfoy zog den rechten Mundwinkel hoch.

"Zwei Todesser festgenommen", las Ron lachend vor. "Glückwunsch, Malfoy. Euer Bericht ist immerhin um ein Wort länger als unserer." Jessica verzog das Gesicht.

"Du willst mir doch nicht erzählen, Draco, dass Marcus und du einfach appariert seid, die beiden festgenommen habt und wieder zurück gekommen seid." Jessica ließ die Hand mit den Pergamenten sinken während sie überlegte, ob sie am nächsten Tag nicht einfach Harry und Draco in eine Kammer sperren und dort verrotten lassen sollte.

"Ganz so einfach haben es uns Denton und Connors leider nicht gemacht, Jessica", erwidertet Draco. "Flint ist im Moment noch im St. Mungos. Er hat da ein paar ziemlich unschöne Verletzungen. Aber nichts lebensbedrohliches. Allerdings wird er wohl für ein paar Tage ausfallen." Er zuckte mit den Schultern. Marcus Flint war, wie auch er selber, einst ein Todesser gewesen. Voldemort hatte ihnen beizeiten beigebracht, dass Verletzungen und Schmerzen zum Kampf dazu gehörten. Einzig der Sieg war wichtig. Diese Lektionen hatte keiner von den beiden je vergessen. Für sie zählte nur das Ergebnis. Und das konnte sich sehen lassen.

Jessica seufzte. "Und warum steht davon nichts in diesem Bericht?", wollte sie von dem Slytherin wissen. Draco trat einen Schritt auf Ginny zu und legte ihr vorsichtig die Hand auf die Schulter. "Weil ich dann noch ganz andere Dinge da rein schreiben müsste, liebe Jessica. Lauter Dinge, von denen du besser gar nichts erfährst." Er sah seine Vorgesetzte ernst an. "Du weißt ganz genau, dass das Ministerium uns den Einsatz einiger Methoden und vor allem Flüche schlichtweg verbietet. Leider interessiert das unsere Gegner nicht. Aber keine Sorge, keiner der beiden kann sich an irgendetwas erinnern."
Jessica seufzte wieder. Sie wusste, dass Dracos Worte leider nur zu wahr waren. Das Ministerium hatte die Liste der verbotenen Flüche nach Voldemorts Tod deutlich erweitert. Selbst den Auroren war der Einsatz dieser Flüche verboten worden. Setzten sie sie dennoch ein, konnte sie das ihren Job kosten. Nach Askaban würde man sie zwar nicht schicken aber die Geldstrafen für Fluchmissbrauch waren empfindlich hoch geworden, was jedoch den reichen Malfoy Erben nicht sonderlich interessierte. Aber es gefiel ihr nicht, dass Draco immer wieder gegen diese Vorschriften verstieß. Der Slytherin war ein zu wertvoller Mitarbeiter, auf dessen Hilfe sie nur ungern verzichten würde.

"Aber trotzdem reicht der Bericht so nicht", stellte sie fest, in Gedanken schon längst dabei, auch diesen Bericht zu schreiben. Sie hatte sich längst daran gewöhnt, ihren Kollegen diese Arbeit abzunehmen und manchmal fühlte sie sich dabei wie eine drittklassige Autorin die schlechte Romane schrieb. Anfänglich war sie noch der Ansicht gewesen, dass die Berichte zumindest hin und wieder gelesen wurden. Doch mittlerweile hatte sie längst verstanden, dass diese einfach nur mit einem Haufen weiterer Pergamente in einem Aktenschrank vermoderten. Die Worte, die sie auf Pergament brachte, interessierten niemanden. Wichtig waren einzig die Zahlen, die sie wöchentlich berichtete.

"Jessica, hast du mal auf die Uhr gesehen? Ich habe Feierabend. Meinetwegen setze ich mich morgen hin und sauge mir irgendetwas aus den Fingern, was zumindest ansatzweise glaubwürdig klingt, aber jetzt will ich nach Hause." Draco nahm die Hand von der Schulter seiner Kollegin und zog seinen Umhang zurecht. "Eigentlich könnte ich ja mal Potter suchen gehen. Vielleicht geht er ja doch mit mir essen." Der Slytherin rieb sich nachdenklich das Kinn während er sich umdrehte und langsam durch die Tür schritt. "Ich wünsche euch beiden einen schönen Feierabend", rief er den beiden verbliebenen Personen zu bevor er ganz aus deren Blickfeld verschwand.

"Malfoy!", rief ihm Jessica hinterher, als Draco längst verschwunden war. Sie schüttelte den Kopf und wandte sich dann Ron zu. "Ob wir Harry warnen sollten?", fragte sie mehr sich selber als ihren Kollegen und schloss die Bürotür hinter sich.

"Jessica, Harry ist erwachsen. Hör endlich auf ihn wie ein kleines Kind zu behandeln. Außerdem wird er wohl kaum so bescheuert sein und sich auf Malfoy einzulassen. Falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, er kann das Frettchen nicht leiden." Gemeinsam gingen sie den Gang hinunter. Es war längst Feierabend und Ron wollte endlich nach Hause. Mit Harry würde er morgen reden.

~oO@Oo~



Harry warf seinen Umhang über die Garderobe und ging den Flur entlang. Leise schimpfte er vor sich hin. So sehr er sich immer gewünscht hatte Auror zu werden, so sehr verfluchte er den Job mittlerweile. Überstunden, Tonnen von Papieren und Vorschriften, die von Tag zu Tag mehr wurden und einen Minister, den ihre Arbeit nicht mehr sonderlich interessierte, seit die spektakulären Fälle abgeschlossen waren. So hatte er sich seinen Job als Auror ganz sicher nicht vorgestellt.

Er stieg die Treppe hinauf und öffnete die Tür zum Badezimmer. Nachdenklich ließ er sich auf dem Rand der Badewanne nieder und starrte einen Moment auf die hellen Fliesen an der Wand. Dann beugte sich über die Badewanne und drehte den Wasserhahn auf. Sein Blick fiel auf seine Armbanduhr. Es war wieder einmal spät geworden.

Das Wasser lief plätschernd in die Wanne und einmal mehr fragte er sich, ob er wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Er war Auror geworden, so wie er es in der Schule schon gewollt hatte. Aber warum er es geworden war, daran konnte er sich nicht mehr wirklich erinnern. War es, weil sein Vater, den er nie gekannt hatte, Auror gewesen war? Eigentlich war es ihm mittlerweile relativ egal, warum er es geworden war. Nur war er sich langsam nicht mehr sicher, ob er es wirklich bleiben wollte. Die verbliebenen Todesser zu finden und zu verhaften war nicht nur etwas, was der Beruf von ihm verlangte. Es war auch etwas, das er selber wollte. Zu viele seiner Freunde waren Opfer dieser Todesser geworden. Harry hatte längst begriffen, dass er daran nichts mehr ändern konnte, aber er konnte verhindern, dass sie es wieder taten. Er wusste, dass es wichtig war, aber er wusste auch, dass sie immer wieder durch Vorschriften in ihrer Arbeit ausgebremst wurden. Wenn sie so weiter machten, würden sich die verbliebenen Todesser schneller wieder zusammen tun, als ihnen lieb war. Voldemort war zwar vernichtet, aber so lange noch Todesser auf freiem Fuß waren, war die Welt alles andere als sicher. Auch wenn das Ministerium immer wieder behauptete, dass die Bevölkerung sicher war, Harry hatte daran seine Zweifel.

Es war noch keine zwei Wochen her, dass sie eine Spur von Gregory Goyle entdeckt hatte und sie waren machtlos gewesen, weil die Spur nach Frankreich führte. Leider verboten Vorschriften den Einsatz englischer Auroren in Frankreich und dem französischen Zaubereiministerium war ein Gregory Goyle ziemlich egal. Bis heute hatten sie keine Zusage über Hilfe aus dem Land auf der anderen Seite des Kanals und vermutlich war Goyle längst nicht mehr dort.

Harry ballte die Hände zu Fäusten. Es war ihm völlig unverständlich, wie Vorschriften wichtiger sein konnten als die Festnahme von Zauberern, die mehr als einmal getötet hatten und es vermutlich wieder tun würden. Mal ganz davon abgesehen war Goyle nicht nur eine Bedrohung für ihn. Harry war sich sicher, dass Goyle keine Ruhe geben würde, bis er sich an dem Verräter gerächt hatte. Malfoys Anstellung im Ministerium hatte für Aufsehen gesorgt und war durch die Presse gegangen. Und selbst ein geistig minderbemittelter Todesser wie Goyle konnte sich ausmalen, was Malfoys neuer Job für ihn bedeutete.

Nachdenklich zog er sich aus und stieg in die heiße Badewanne. Draco Malfoy. Noch etwas, das ihn beschäftigte. In den letzten Jahren mehr als zuvor. Während der Schulzeiten waren die Fronten immer klar gewesen. Draco Malfoy, Sohn von Lucius Malfoy, Todesser in Spe, Slytherin und vor allem Harrys erklärter Feind. Sie hatten keine Gelegenheit ausgelassen, der Welt um sich herum zu zeigen, wie sehr sie sich hassten. Und eigentlich lief auch alles, wie jeder es erwartete. Draco trat in die Fußstapfen seines Vaters und half den Todessern in Hogwarts einzudringen. An diesem Tag starb Albus Dumbledore und Harry hasste Draco mehr als je zuvor.

Bis zu jenem verhängnisvollem Tag im Jahr 1998. Er schloss die Augen, nahm Wasser in die hohlen Hände und schüttete es sich über das Gesicht. Auch heute, fast acht Jahre nach der letzten Schlacht, war es ihm, als sei es gestern gewesen. Und wenn er die Augen schloss konnte er die Schreie derer hören, die sie verloren hatten. Und er konnte Malfoy sehen, der vermutlich diesen Tag nicht überlebt hätte. Harry konnte sich nicht erklären, was ihn damals dazu bewegt hatte, Malfoy zu retten.

Harry griff nach dem Wasserhahn und lies zusätzliches, heißes Wasser in die Badewanne laufen. Er konnte nicht einmal mehr sagen, wann er angefangen hatte, dem Slytherin zu glauben, oder, ob er ihm überhaupt je geglaubt hatte. Die nächsten Wochen hatten sie sich regelmäßig gesehen und meistens gestritten. Seltsamerweise war es meistens Ginny gewesen, die versucht hatte, diese Auseinandersetzungen zu beenden. Überhaupt hatte Ginny verdächtig viel Zeit mit dem Slytherin verbracht und tat es sogar heute noch. Draco als Auror. Das war ihre Idee gewesen. Eine Idee, von der der Jessica Blain, eine langjährige Freundin der Familie Weasley, und gerade erst wieder zurückgekehrte Aurorin, gleich begeistert gewesen war. Jessica hatte erst Ruhe gegeben, als der Minister seine Zustimmung gegeben hatte.

Harry genoss das warme Wasser. Er wusste nicht, was ihn dazu brachte, sich immer wieder mit dem Slytherin zu streiten. Es war wie verhext. Harry mochte noch so gut gelaunt sein. Wenn Draco Malfoy den Raum betrat war die gute Laune wie weggewischt. Dann gab es nur noch Harry und Draco. Gryffindor und Slytherin. Gut und böse. Dabei wusste keiner so gut wie Harry, dass Dracos Zeiten als Todesser längst der Vergangenheit angehörten.
Die Familie Malfoy war nach Voldemorts Ende vollständig rehabilitiert worden und daran war Harry nicht ganz unschuldig gewesen. Immerhin war es Narcissa Malfoy gewesen, die ihm am Ende geholfen hatte, Voldemort zu besiegen. Und auch, wenn Harry nie sonderlich viel von Lucius Malfoy gehalten hatte, so war es ihm nie schwer gefallen, die Motive des Todessers zu begreifen. Voldemort war nicht sonderlich zimperlich gewesen, wenn es um die Treue seiner Anhänger gegangen war. Hätte Lucius Malfoy sich nach Voldemorts Rückkehr gegen den Dunklen Magier gewandt, so wäre dies wohl das Ende der Familie gewesen. Und so hatte Lucius Malfoy getan, was er tun musste und bis zur letzten Schlacht an Voldemorts Seite gestanden.

Harry lief noch heute ein Schaudern über den Rücken, wenn er an die wenigen Minuten dachte, die sein Leben völlig verändert hatten. Während die Welt außerhalb Hogwarts ihn als Helden feierte, war er damit beschäftigt gewesen, sich daran zu gewöhnen, dass sein Leben eine Zukunft hatte und versuchte, seine Trauer über die verlorenen Freunde zu bekämpfen. Nicht selten mit deutlich zu viel Feuerwhiskey.

Und während er versuchte, sein Leben in den Griff zu bekommen, war die Familie Malfoy damit beschäftigt, ihren Ruf wieder herzustellen. Und sie hatten dies in ihrer üblichen Art und Weise getan. Mit sehr viel Geld. Es war kaum eine Woche vergangen, in der Narcissa Malfoy nicht eine Spendengala veranstaltet hatte, Lucius Malfoy nicht eine neue soziale Einrichtung gegründet hatte, oder sie Geld für einen wohltätigen Zweck gespendet hatte. Und mittendrin Malfoy-Junior, der die neue Aufmerksamkeit sichtlich genoss. Stets begleitet von der Presse. Draco Malfoys Bild zierte so manche Ausgabe des Tagespropheten. Und auch die Hexenwoche ließ es sich nicht nehmen, über das Leben des einstigen Todessers sehr ausführlich zu berichten. Bis heute.

Harry öffnete die Augen und sah sich um. Er befand sich in der Realität. Hier und heute. Doch die Vergangenheit hatte ihn immer noch fest im Griff und er wusste, dass sie ihn wohl nie völlig loslassen würde. Seine Vergangenheit würde immer ein Teil von ihm sein und er lernte langsam, damit zu leben. Ganz egal, was er in den letzten Jahren in dieser Welt erlebt hatte, er wusste, das dieses die einzige Welt war in der er leben wollte und konnte. Die Welt der Hexen und Zauberer war seine wahre Heimat und er würde sie nie verlassen. Auch wenn er früher einmal mit dem Gedanken gespielt hatte. Er konnte sie nicht verlassen. Hier hatte er Freunde gefunden, die ihm alles bedeuteten. Und auch wenn er in der anderen Welt, der Welt der Muggel seine Kindheit verbracht hatte, so war sie ihm doch längst fremd geworden und er kehrte nur dorthin zurück, wenn es unbedingt sein musste.

Er stieg aus der Badewanne, schob eine Ausgabe der Hexenwoche mit dem Fuß zur Seite und schnaufte hörbar. Harry beugte sich hinunter und drehte die Zeitschrift um. Draco Malfoy hatte nichts in seinem Badezimmer verloren. Auch nicht als Photo auf einer Zeitschrift. Und schon gar nicht, wenn er ihn derart arrogant angrinste. Er nahm sich vor, dass Abo für dieses Schmierblatt in den nächsten Tagen zu kündigen. Genau so, wie er es sich schon ein paar Mal vorgenommen hatte.


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